14. Himmel

 

     „Du hast es vielleicht gut, Pluster!“, seufzte Kiwi. „Du schwebst immer mitten im Himmel. Wir Menschen müssen auf der Erde leben und alle Tiere, Pflanzen und Steine auch!“

     „Was verstehst du unter Himmel, Kiwi?“, fragte Pluster ihre kleine Freundin.

     Kiwi überlegte. „Einen schönen Zustand..., Friede... und Freude...“, zählte sie auf. Sie grinste. „Und Eierkuchen“, setzte sie hinzu.

     „Auch Eierkuchen?“

     „Ja, die schmecken lecker und sind ganz ohne Fleisch.“

     „Du isst kein Fleisch?“

     „Natürlich nicht!“, entrüstete sich Kiwi. „Ich bin doch eine Tierfreundin und das verträgt sich überhaupt nicht mit dem Fleischessen. Ich möchte nicht, dass Tiere meinetwegen leiden.“

     „Wie schön, dass du das so siehst! Und im Grunde hast du dir bereits selbst die Antwort auf deine Frage nach dem Himmel gegeben!“, freute sich Pluster. „Denn du hast völlig recht: Der Himmel ist kein ferner Ort, ist weder oben noch  unten, sondern eine Frage des Bewusstseins.“

     „Sagte ich doch“, bestätigte Kiwi, „der Himmel ist ein Zustand.“

 

 

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